Buttermilch - Infos über die fettarme Milch

Im Supermarkt sind zwei unterschiedliche Arten der Buttermilch erhältlich. Es gibt die sogenannte "reine Buttermilch" und die "Buttermilch". Die reine Buttermilch wird bei der Herstellung von Butter gewonnen. Die Flüssigkeit, die beim Verbuttern der Milch als Nebenprodukt anfällt, wird weiterverarbeitet. Daher ist die reine Buttermilch sehr fettarm, denn das Fett wird für die Butter gebraucht.

Die Milch, die im Handel als Buttermilch zu kaufen ist, entsteht nicht beim Buttern, sondern wird industriell hergestellt. Sie wird teilweise aus entrahmter oder teilentrahmter Milch gewonnen, der Milchsäurebakterien zugesetzt werden, um den säuerlichen Geschmack zu erreichen.

Buttermilch enthält Zusätze von Wasser oder Magermilchpulver, die reine Buttermilch ist ohne Zusätze. Nicht zu verwechseln ist sie mit Milchkefir, der zwar auch säuerlich schmeckt, aber mithilfe von Mikroorganismen wie Milchsäurebakterien, Hefe und Essigsäurebakterien hergestellt wird.

Buttermilch Inhaltsstoffe

Die Inhaltsstoffe der beiden unterscheiden sich nicht merklich. 100 Milliliter reine Buttermilch enthalten 3 Prozent Proteine, 1 Prozent Fett und vier Prozent Kohlenhydrate.

Nährwerte von 100 ml Buttermilch im Überblick:

  • 36 kcal / 150 kJ
  • 3 Gramm Eiweiß
  • 4 Gramm Kohlenhydrate
  • 1 Gramm Fett

An Mineralstoffen sind reichlich Kalzium, Kalium und Phosphat enthalten. Außerdem glänzt sie mit den Vitaminen B2, B5 und B12.

Buttermilch

Buttermilch Wirkung

Weil die Buttermilch zu den Sauermilchgetränken gehört, sind ebenso wie im Joghurt Milchsäurebakterien enthalten. Diese wirken sich auf die menschliche Verdauung positiv aus. Die Buttermilchbakterien können die Vorgänge im Magen überleben und positiv auf die Darmflora Einfluss nehmen.

Ist Buttermilch gesund?

  1. Die Buttermilch enthält nicht nur das aus der Vollmilch bekannte Kalzium, das für den Aufbau von Knochen und Zähnen wichtig ist,
  2. sondern wirken sich auch die Milchsäurebakterien positiv aus. Sie unterstützen die Darmflora und helfen außerdem dem Immunsystem.
  3. Zahlreiche B-Vitamine wirken sich auf unsere Schönheit aus. Weil sie das Zellwachstum fördern, tragen sie zu einer schönen und glatten Haut, zu gesundem Haar und zu starken Nägeln bei.

Als probiotisches Lebensmittel ist sie eindeutig gesund. Ein Liter Buttermilch kann den gesamten Tagesbedarf an Kalzium eines Erwachsenen decken und mit zwei Litern ist auch der notwendige Eiweißbedarf abgedeckt.

Buttermilch zum abnehmen?

Wer eine Diät zur Gewichtsreduzierung macht, hat mit der Buttermilch ein Lebensmittel entdeckt, das ihm das Abnehmen nicht nur erleichtert, sondern gleichzeitig zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung während der Abmagerungskur beiträgt.

Durch ihren niedrigen Fettgehalt ist die Buttermilch prädestiniert für die Gewichtsreduzierung. Denn trotz des wenigen Fettes sättigt sie gut. Eine kleine Zwischenmahlzeit, die aus einem großen Glas (300 Milliliter) besteht, hat nur 111 Kalorien. Ein Erwachsener wird davon aber durchaus satt.

Beim Einkauf muss nur beachtet werden, dass kein fertiges Mischgetränk, wie zum Beispiel mit Fruchtgeschmack erworben wird, denn hier verstecken sich oft große Zuckermengen, die die Kalorienzufuhr drastisch erhöhen. Wer sie gerne mit Fruchtgeschmack trinkt, der mischt die reine Buttermilch am besten mit 100-prozentig reinem Fruchtsaft. Auf diese Weise wird das fruchtige Getränk nicht zur Kalorienfalle.

Übrigens kann sie zur Zwischenmahlzeit auch herzhaft zubereitet werden mit Curry, Ingwer und Salz. Eine Buttermilch-Diät ist wegen ihrer Einseitigkeit zwar nicht zu empfehlen, aber wenn die Buttermilch in vernünftigem Maße in die tägliche Ernährung integriert wird, ist sie eine leckere Ergänzung bei der Diät zum Abnehmen.